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Neukirchen, 11.10.2008. Die Kameraden der Feuerwehr Haunetal Neukirchen wurden am Samstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall gerufen - zwei Wagen sind zusammengestoßen und haben die beiden Fahrer eingeklemmt. So lautete die Alarmierung im Übungs-Szenario der praktischen Ausbildungseinheit „Technische Hilfeleistung Verkehrsunfall".

Auf dem Schrottplatz in Mansbach wurde ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen nachgestellt. Für den Gruppenführer der Übung stellte sich die Einsatzlage wie folgt dar: Die beiden Fahrzeugen waren ineinander gefahren und durch den Aufprall wurde ein Fahrzeug auf die Motorhaube des anderen geschleudert. Die beiden Fahrer wurden jeweils am Steuer ihres Wagens eingeklemmt, ein Fahrer war bewusstlos.

Die Kameraden der Feuerwehr Haunetal Neukirchen haben an dem Übungsnachmittag verschiedene Rettungsmöglichkeiten von in verunfallten Fahrzeugen eingeklemmten Personen praktisch trainiert und deren Vor- und Nachteile für eine gegebene Unfallsituation kennengelernt. Zusammen mit dem vorausgegangenen theoretischen Übungsabend sind die Kameraden damit in der Lage, ihre technischen und personellen Möglichkeiten einzuschätzen und im Einsatzfall gut einzusetzen.

Für die Kameraden an der Einsatzstelle ist es die Herausforderung zur erfolgreichen Rettung der verunfallten Personen, schnellstmöglich einen geeigneten Weg zu finden, die verunfallte Person aus dem Fahrzeug zu retten und dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung zu übergeben. Dabei muss der Gruppenführer zusammen mit der Einsatzgruppe die Einsatzstrategie vor Ort abstimmen und geeignete Maßnahmen wählen. Hier gilt es, auf der einen Seite einen technisch machbaren Weg zu wählen, also Maßnahmen auszuwählen mit der die Person überhaupt aus dem verunfallten Fahrzeug befreit werden kann. Auf der anderen Seite muss die gewählte Maßnahme dem Zustand der verletzten Person bestmöglich Rechnung tragen. Zum Beispiel kann eine Person, die erkennbare Wirbelsäulen-Verletzungen erlitten hat, nicht ohne Stabilisierung aus dem Fahrzeug gezogen werden.

Am Samstagnachmittag konnten die Kameraden auf dem Schrottplatz von Mansbach zwei Übungen mit jeweils realistischen Unfallsituationen und echten Unfallfahrzeugen durchführen.

Übung 1: Rettung eingeklemmter Person aus stark deformiertem Fahrzeug

  • Absicherung des Unfallfahrzeugs durch Unterbau mit Hölzern um es zu stabilisieren. Dies ist die Voraussetzung für ein sicheres Einsetzen der schweren Rettungsgeräte Schere, Spreizer und Hubzylinder.
  • Einsatz von Rettungsschere und Spreizer zum Abnehmen des Dachs vom Unfallfahrzeug
  • Einsatz von Rettungsschere und Spreizer zum Zugänglichmachen des Fußraums der verletzen Person
  • Retten der verletzen Person aus dem Unfallfahrzeug

Übung 2: Rettung eingeklemmter Person aus umgekipptem Fahrzeug

* Absicherung des umgekippten Unfallfahrzeugs durch das Unterbauen mit Hölzern und durch das Festzurren des Fahrzeugs
* Einsatz von Rettungsschere und Spreizer zum Schaffen einer Rettungs-Öffnung durch die Beifahrertür
* Betreuung und Stabilisierung des Verletzten in dem umgekippten Fahrzeug
* Retten der verletzen Person aus dem Unfallfahrzeug

Ein weiterer Schwerpunkt der Übung war die Koordination der eingesetzten Kameraden untereinander. In der Einsatzsituation ist es wichtig, dass alle an dem Unfallfahrzeug arbeitenden Kameraden voneinander wissen, wer was macht. Nur damit können Unfälle beim Einsatz von schwerem Rettungsgerät verhindert werden und eine optimale Versorgung der Verletzten ermöglicht werden.

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